„Bedingungslos“ – ab dem 09.04.2009 im Kino

26. Februar 2009 at 11:47 pm (Filmkritiken) (, , , )

Bedingungslos

 

 

Der dänische Regisseur Ole Bornedal eroberte sich 1994 mit „Nightwatch – Nachtwache“ die Kinosälen. Er bringt es sogar fertig das Remake in Hollywood selbst zu inszenieren. Deutscher Titel „Freeze – Alptraum Nachtwache“ (1997). Jetzt bringt er sich mit „Bedingungslos“ (Kärlighed Pa Film“) wieder in Erinnerung.


Weil Jonas sich mitschuldig fühlt am Autounfall von Julia, sucht der brave Familienvater die im Koma liegende junge Frau im Krankenhaus auf und wird dort von ihrer Familie für ihren neuen Freund Sebastian gehalten, den sie auf einer Reise durch Asien kennen gelernt hat.


Erst unfähig und später unwillig, das Missverständnis aufzuklären, hilft Jonas der aus dem Koma erwachten, aber unter Gedächtnisverlust leidenden und nahezu erblindeten Julia, zurück ins Leben zu finden. Und er verliebt sich in sie. Alle Warnungen in den Wind schlagend, geht Jonas ganz in der Rolle des Sebastian auf, verlässt Frau und Kinder und lebt fortan mit Julia zusammen, die schwanger ist.
Doch dann, in einem idyllischen Haus am Meer, taucht eines Tages ein Mann auf, der sich Jonas nennt, und Julia erinnert sich mehr und mehr daran, wer Sebastian wirklich war …


„Hat Stil. Ist spannend, hart und smart. Und irre gut“ (Fantasyfilmfest 2008). Ganz kann ich diese Meinung der Fantasiefilmfestbesucher nicht vertreten. Es ist ein Versuch den Film „Noir“ wiederzubeleben. Das gelingt aber nicht überzeugend, weil das gewisse Etwas fehlt.


„Eine gruselige Liebesgeschichte“ nennt Regisseur Ole Bornedal seinen Film und das trifft schon eher zu.

 

Fotografisch gut in Szene gesetzt wartet der Film mit einigen Wendungen im Plot auf. Bizarre Situationen sind das Salz im Film.


100 Minuten – Dramatik und Exzesse.

 

Ab 09. April 2009 im KINO


A.G.Wells
 

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„Marley & Ich“ – ab dem 5.März 2009 im Kino

20. Februar 2009 at 8:45 pm (Filmkritiken) (, )

Marley und Ich...

Marley und Ich...

„Marley & Ich“

 

Hunde haben gerade im Kino Konjunktur. Naja dachte ich, etwas wie „Beethoven“ oder „Bolt“. Falsch gedacht. Diese Hundegeschichte entpuppte sich als etwas ganz anderes. Den auch hier gilt der alte Schauspielergrundsatz – spiele nie in Filmen mit Hunden oder Kinder, wenn Du nicht alt aussehen willst. Aber ganz trifft dies bei diesem Film nicht zu.

 

John und Jenny Grogan (OWEN WILSON und JENNIFER ANISTON) beschließen, den bitterkalten Wintern in Michigan den Rücken zu kehren und in West Palm Beach/Florida ein neues Leben zu beginnen. Sie ergattern Jobs bei zwei konkurrierenden Lokalzeitungen, kaufen sich ein Haus und umschiffen die ersten Klippen ihrer jungen Ehe zwischen Karriere und der weit reichenden Entscheidung für Familienzuwachs.

 

John fühlt sich noch nicht reif für die Vaterschaft. Faire Zwischenlösung: ein Hund. Und Marley tritt wie ein Paukenschlag in ihr Leben. Die Grogans adoptieren den knuddeligen Labradorwelpen, der im Handumdrehen zu einer 50 Kilo schweren Dampfwalze heranwächst und das Haus der Grogans unaufhaltsam auseinandernimmt.

 

Marley fliegt haushoch aus der Hundeschule, er zernagt Wände und Sofas, stibitzt den Thanksgiving-Truthahn, vertilgt Kissen und Blumen, trinkt aus der Toilettenschüssel und macht Jagd auf den Paketboten. Selbst das neue, sehr teure Halsband findet er überhaupt nicht fesselnd. Im neuen Heim heißt es nicht „Schöner Wohnen“ sondern tierisch hausen.

 

Und obwohl Marley das Leben der Grogans gründlich auf den Kopf stellt, begleitet er sie mit bedingungsloser Treue durch gute und schlechte Zeiten, so dass sogar John und Jenny zugeben müssen: „Der schlimmste Hund der Welt“ hat sie zu besseren Menschen gemacht. Und auch ihre ursprüngliche Idee einer Ehe ohne Kinder haut nicht hin. Nacheinander kommen Patrick, Connor und Colleen dazu.

 

Eine Komödie mit leichtem Tiefgang, die eine Weile braucht um in Fahrt zu kommen. Einem aber dann doch festhält. Dabei balanciert sie immer am Rande des Kitsch herum, stürzt aber nicht ab.

 

115 Minuten – ein Familienfilm, der unterhält.

 

Ab 05. März 2009 im KINO.

 

A.G. Wells für www.diefilmecke.de

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„Der rosarote Panther 2“

20. Februar 2009 at 7:41 pm (Filmkritiken) ()

"Der rosarote Panther 2"
„Der rosarote Panther 2“
Peter Sellers wurde mit der Rolle des Inspektors Clouseau weltberühmt. Er selbst hasste aber diese Rolle, mit der Regisseur Blake Edwards in den Jahren 1963 bis 1982 mehrere Filme drehte. Jetzt schlüpft Steve Martin zum zweiten Mal in die Gestalt des trotteligen Polizisten. Vorweg, er erreicht aber nicht die Klasse eines Peter Sellers. Es geht wie immer um den sagenhaften Diamanten. Dem „rosaroten Diamanten“. Das Nationalheiligtum der Franzosen.

 

Die Straßen von Paris sind sicher. Dafür sorgt Inspektor Jacques Clouseau (STEVE MARTIN), der nach seiner Degradierung mit ungebrochener Würde und gewohntem Eifer Strafzettel verteilt und dabei hin und wieder halbe Straßenzüge in Schutt und Asche legt. Es grenzt an ein Wunder, dass der Eiffelturm bislang ungeschoren davon gekommen ist.

Doch lange kann der internationale Polizeiapparat nicht ohne Clouseaus kriminalistisches Gespür auskommen: Der geheimnisvolle Meisterdieb Tornado beginnt, historische Artefakte von unschätzbarem Wert auf der ganzen Welt zu stehlen – natürlich auch den legendären Diamanten „Der rosarote Panther“.

Und schon wird der „Panther“-Experte Clouseau – zum Entsetzen seines Vorgesetzten Dreyfus (JOHN CLEESE) – auf den Fall angesetzt. Aber diesmal nicht alleine:Clouseau ist Mitglied eines fünfköpfigen internationalen Detektiv-Teams, zu dem auch der blasierte Brite Pepperidge (ALFRED MOLINA), der selbstverliebte italienische Charmeur Vicenzo (ANDY GARCIA), die schöne indische Autorin Sonia (AISHWARYA RAI BACHCHAN) und der japanische Computer-Experte Kenji (YUKI MATSUZAKI) gehören.

Zusammen mit seinen Kollegen und seinem Partner Ponton (JEAN RENO) sowie seiner heimlichen Liebe Nicole (EMILY MORTIMER) macht sich Clouseau an die Arbeit. Die Ermittlungen des kriminalistischen Dreamteams führen es von Paris nach Rom. Dass der stümperhafte Franzose dabei kein Fettnäpfchen auslässt und ganze Häuserblocks unter seinem buchstäblichen Feuereifer leiden, versteht sich von selbst. Dabei ist noch nicht mal der Papst vor Clouseaus langem Arm des Gesetzes gefeit …

Das ist zwar eine international gut besetzte Schauspielerriege. Doch es schützt nicht vor einem miserablen Drehbuch und deren Umsetzung. Der Amerikaner Steve Martin spricht gebrochen französisch und der Franzose Jean Reno astreines Englisch. Der stocksteife John Cleese mimt den französischen Oberinstektor Dreyfuß.

Das Ergebnis – eine Geschichte die sich mit zu vielen Nebenschauplätzen und dämlichen Dialogen aufhält. Wenigstens ab und zu gibt es einen gelungenen Gag. Das ist aber zu wenig für die Gesamtlänge. Aber wie ich die Filmindustrie kenne. Es wird uns nicht vor einem dritten unsäglichen Teil bewahren.

92 Minuten – trauert man den alten Peter Seller Filmen nach.

Ab 12. März 2009 im KINO.

A.G.Wells

 

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Lecker… so muß das aussehen

15. Februar 2009 at 7:08 pm (Fotos) ()

Kaffee bei Uwe…

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und hinterher eine…

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lasst es euch schmecken…

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„Hilde“ – 12.März 2009

15. Februar 2009 at 6:33 pm (Filmkritiken) (, , )

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Das war ja längst überfällig. Ein Film über Hildegard Knef. Eine der umstrittensten deutschen Weltstars der Nachkriegszeit. Ein Film über ein bewegtes Leben mit sehr viel Höhen und genauso vielen Tiefen. Skandale und Affären begleiteten ihren gesamten Lebensweg.

 

In Ulm geboren, in Berlin vom Großvater großgezogen. Bei der Ufa bekommt Hilde (Heike Makatsch) einen Job in der Trickfilmabteilung. Sie aber will Schauspielerin werden. Else Bongers (Monica Bleibtreu) erkennt ihr Talent und fördert sie. Auch Göbbels bestätigt ihr Talent. Ein Brief, der in der Nachkriegszeit noch für Ärger sorgt.

 

Hildes Weg führt nach oben. Helfen soll ihr dabei Ewald von Demandowski (Anian Zoller), ein Jünger Göbbels. Sie verliebt sich in den charmanten Filmmanager und wird seine Geliebte. Zusammen mit ihm, als Mann verkleidet, verteidigt sie Berlin beim Einmarsch der Russen. Das Liebespaar wird gefangen genommen und sieht sich nie mehr wieder.

 

Nach Kriegsende lernt Hilde Kurt Hirsch (Trystan Pütter), einen amerikanischen Leutnant, kennen und heiratet ihn. Ihr erster Film nach dem Krieg „Die Mörder sind unter uns“ macht sie zu dem neuen Gesicht des deutschen Films. Gegen den Rat ihres väterlichen Freundes Erich Pommer (Hanns Zischler) geht sie nach Hollywood.  Der Produzent David O. Zelznick („Vom Winde verweht) nimmt sie unter Vertrag.

 

Und lässt sie drei Jahre ohne ein Rollenangebot. Sie löst ihren Vertrag und kehrt nach Deutschland zurück. 1950 dreht Willi Forst mit ihr „Die Sünderin“. Einer der größten Skandale der deutschen Filmgeschichte. Eine Nacktszene empört das prüde Publikum. Enttäuscht kehrt Hilde in die USA zurück. Jetzt kann sie Fuß fassen.

 

Sie dreht mehrere erfolgreiche Filme und wird zum Weltstar in Cole Porters Musical „Silk Stockings“. Doch glücklich macht sie die 675 ausverkauften Vorstellungen nicht. Sie kommt abermals nach Deutschland zurück und hat Erfolg mit ihren selbst geschriebenen Chansons. „Für mich soll`s rote Rosen regnen“. Doch ihr Schicksal hat noch viele Höhen Tiefen für sie bereit.

 

Eine gelungene Biografie von Kai Wessel in Szene gesetzt. Mit einer Heike Makatsch die der „Knef“ sehr nahe kommt. Allein ihre Stimme trifft sie nicht ganz. Es fehlt das eigenartig, Rauchige darin. Allerdings ist sehr viel Weichspüler enthalten, denn die vielen menschlichen und körperlichen Tiefen werden nur gestreift. Aber die restlichen Wegbegleiter der „Knef“ sind gut getroffen.  Auffällig dabei, fast keine Szene kommt ohne Zigarette aus. Aber das wahr damals nicht anders.

 

137 Minuten –  durchaus ansehnliches Stück aus einem facettenreichen Leben.

 

Ab 12. März 2009 im KINO.

 

A.G.Wells

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Pflanzen-Fotos

12. Februar 2009 at 11:17 pm (Fotos) ()

Hier ein paar Bilder von Pflanzen aus unserem Garten (Terasse)
Lecker Weintrauben…
Trauben von unserer Terasse...

Trauben von unserer Terasse...

Traum..

Traum..

eine von unseren Edelrosen...

eine von unseren Edelrosen...

natürlich darf unser Apfelbaum nicht fehlen...

natürlich darf unser Apfelbaum nicht fehlen...

So nun bitte eure Kommentare – Danke

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Hier ein paar Landschaftsaufnahmen…

10. Februar 2009 at 11:10 am (Fotos)

Sonnenuntergang im Gäu
Abendtraum

Abendtraum

wow

wow

Haldensee

Haldensee

Haldensee im Tannheimer Tal

Haldensee im Tannheimer TalHaldensee - Tannheimer Tal

 

So das war es mal für heute…. und wie gefallen euch die Fotos?

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Bilder mit meiner Canon…

7. Februar 2009 at 9:40 pm (Fotos)

heute habe ich mal eine neue Kategorie aufgemacht, da ich auch ein Hobbyfotograf bin.

Nun bin ich mal gespannt auf eure Meinungen.

Sindelfingen Altstadt - Blick auf die Martinskirche

Sindelfingen Altstadt - Blick auf die Martinskirche

 

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So das wars mal fürs erste, demnächst mehr…

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Backgammon in Sindelfingen….1.inoffizieller Backgammonclub in Sindelfingen

5. Februar 2009 at 9:47 pm (Sonstiges - aktuelles und mehr...)

Hallo,

wer Lust am Backgammon spielen hat kann hier ruhig weiterlesen…

 

Wir treffen uns immer Montags in Sindelfingen im Irish Pub – Ziegelstraße – Nähe Marktplatz neben Uhren Schmuck Körber.

Beginn immer ab ca. 19 Uhr.

Auch Anfänger sind willkommen.

Einfach mal vorbeischauen, momentan sind wir so ca. 12 Spieler die regelmäßig erscheinen.

 

Grüße

Uli

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96 Hours

5. Februar 2009 at 9:40 pm (Filmkritiken)

Der Regisseur Luc Besson („Im Rausch der Tiefe“, „Nikita“) verlegt sich immer mehr auf das Schreiben von Drehbüchern und die Produktion von Filmen („Transporter Trilogie“).  Nach „Transporter 3“, der zurzeit in den Kinos angelaufen ist, kommt jetzt dieser Thriller auf die Leinwand.

„Ich habe keine Ahnung, wer Du bist. Ich weiß auch nicht, was Du willst. Wenn Du auf ein Lösegeld aus bist, muss ich Dich enttäuschen: Ich habe kein Geld. Was ich aber habe, sind ein paar ganz besonders ausgeprägte Fähigkeiten, die ich mir in einer langen Karriere in der Unterwelt zugelegt habe. Fähigkeiten, die mich für Leute wie Dich zu einem Albtraum machen. Wenn Du meine Tochter jetzt freilässt, soll’s das gewesen sein. Ich werde nicht nach Dir suchen, ich werde Dich nicht verfolgen. Aber wenn nicht, dann werde ich nach Dir suchen und ich werde Dich finden. Und ich werde Dich töten.“

 

Das ist die Kampfansage von Bryan Mills (Liam Neeson), ehemaliger Ermittler in Staatsdienst, an die Entführer seiner Tochter Kim (Maggie Grace). Zusammen mit ihrer Freundin sind sie in die Hände einer albanischen Bande geraten, die sich auf die Entführung junger Urlauberinnen spezialisiert hat.

 

Also auf nach Paris. In dem Appartment findet er das Handy seiner Tochter und das liefert ihm einen ersten Hinweis auf die Gangster. Von da an jagt er sie ohne Rücksicht auf Verluste quer durch die französische Hauptstadt. Zu Fuß, und da es ein Film von Luc Besson ist, natürlich auch mit mehreren Autojagden.

 

Das ist routiniert inszeniert, aber ohne groß in ein nach vollziehbares Drehbuch zu investieren. Nach dem Motto – ein Vater sieht rot – wird das runtergespult. Auch Gesetze finden keine Anwendung auf das Filmgeschehen. Hauptsache, es gibt viele Tote bis zur Rettung der jungen Dame.

 

Bei Liam Neeson hat man fast das Gefühl, er spielt sich seinen Frust für die Nichtnominierung als neuer James Bond von der Seele. Etwas Positives gibt es dennoch. Nach 85 Minuten hat man es überstanden. 

  

„96 Hours“ ab 19. Februar 2009 im KINO.

 

A.G.Wells

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