„X-MEN ORIGINS: WOLVERINE“ – 29.April 2009

30. April 2009 at 9:17 am (Filmkritiken) (, , , , , , )

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„X-MEN ORIGINS: WOLVERINE“

 

Nach Abschluss der X-Men-Trilogie erscheint der Ableger X-Men Origins: Wolverine, dessen Drehbuch von David Benioff stammt, mit Hugh Jackmans als Prequel am 29. April 2009 in den deutschen Kinos. Da die Trilogie abgeschlossen jetzt also Wolverine. Sieht aber genau so aus wie die drei X-Men vorher.

 

Der Film führt auch ein neues Team von Mutanten ein, darunter einige, auf die die Fans lange gewartet haben. Die Zuschauer werden das „Team X“ kennenlernen, eine geheime Militäreinheit, die ausschließlich aus Mutanten besteht.

 

Zu ihren Mitgliedern gehören: Wolverine; sein Bruder Victor Creed alias Sabretooth, ein wildes Geschöpf mit schier unglaublichen Kräften; Wade Wilson, der als Söldner Deadpool bestens mit dem Schwert umzugehen versteht; Agent Zero, ein ausgezeichneter Spurenleser und Scharfschütze; der Teleporter Wraith; Fred J. Dukes, ein extrem starker, monströser Koloss, auch bekannt als The Blob; und Bradley, der Strom manipulieren kann.

 

Angeführt wird die Truppe von William Stryker (Danny Huston), der bereits in X2 („X-Men 2“, 2003) vorgestellt wurde.  Diesmal werden seine Ursprünge und Motivationen vollständig offengelegt und auch seine komplexe Beziehung zu Wolverine, die mit Logans Vergangenheit und auch dessen Zukunft zu tun hat.

 

So verwirrend wie die Aufzählung der neuen, vielen Mutanten geht es weiter. Im Zeitraffer geht es durch fast alle Kriege der Zeitgeschichte. Immer aus Sicht der Mutanten. Dann kommt es bei einem Einsatz in Lagos zum Zerwürfnis zwischen Logan und Striker. Logan zieht sich zurück in Wälder Kanadas, um als Holzfäller zu arbeiten.

 

Hier will er mit seiner großen Liebe Kayla Silverfox (Lynn Collins) seiner Vergangenheit entfliehen. Aber Striker und sein Bruder Victor spüren ihn wieder auf. Striker will an ihm das „Weapon X“ Programm ausführen. Das Experiment gelingt nur zum Teil und von da an ist Logan der Gejagte.

 

Auch hier wird mit dem gleichen Muster gearbeitet wie bei vielen anderen Comic Verfilmungen. Man erzählt die Geschichte vor der Geschichte. Also wie wurde Wolverine X-MEN. Wirklich originell. Dabei gleichen sich alle X-Men Folgen wie ein Ei dem Anderen.

 

Eine filmische Adaption aus Comic, Videospielen und Merchandising. Technisch brillant gemacht, aber durch die Schnelligkeit der Aktionen zum Schluss ermüdend. Fast aussehend wie ein Werbeclip für Klingenstahl aus Solingen. Nur für den echten Fan nachvollziehbar.

 

105 Minuten –  darauf abgezielt weitere Filme folgen zu lassen.

 

Ab 29. April 2009 im KINO.  

 

A.G.Wells

 

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„Ricky“ – ab dem 14. Mai 2009 im Kino

30. April 2009 at 9:05 am (Filmkritiken) (, , , )

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Francois Ozon war bisher einer meiner französischen Lieblingsregisseure. Doch nach seinem neuen Film muß ich diese Vorliebe überprüfen. Denn diese Mischung aus Sozialdrama und Märchenfilm findet nicht meinen ungeteilten Beifall. „Ricky“ ist zwar von der Idee her nicht schlecht, doch die Umsetzung lässt einen doch ziemlich schwanken.

Es war einmal – richtig so fangen normale Märchen an. Doch wir sehen Katie (Alexandra Lamy) beim Sozialamt um Hilfe bitten und das ist gar nicht märchenhaft. Doch von vorne. Wie fing alles an? Katie ist eine alleinerziehende Mutter und lebt mit ihrer Tochter Lisa (Melusine Mayance) in einer Hochhaussiedlung irgendwo in Frankreich.

Katie arbeitet in einer Fabrik am Fließband. Dort begegnet sie Paco (Sergi Lopez) und es ist Liebe auf den ersten Blick. Bald zieht Paco bei den Beiden ein und es kündigt sich weiterer Nachwuchs an. Ein Junge. Seine Schwester sucht ihm einen Namen aus. Ricky. Aber es gibt Spannungen in der Beziehung. Als Katie Paco verdächtigt Ricky geschlagen zu haben, verlässt Paco das Haus.

Doch die angeblichen Blutergüsse stellen sich als ganz etwas anders heraus. Ricky bekommt Flügel und flattert fröhlich in der Wohnung umher. Als Ricky auch noch im Supermarkt umherfliegt, ist die Sensation groß. Jetzt wird kleine Familie von der Presse gejagt. Auch Paco kommt reumütig zurück.

Er will die Gelegenheit nützen und seinen Sohn der Presse vorführen. Doch bei der Flugvorführung lässt Katie das Seil los und Ricky verschwindet in den blauen Himmel.

Technisch zwar gut gelöst, eine Mischung aus Realismus und Fantasy, aber ein Film nicht Fisch und nicht Fleisch.

90 Minuten – eine Sozialdramödie.

Ab 14. Mai 2009 im KINO.

A.G.Wells

Viel Spaß im Kino

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