„OBSESSED“ – ab dem 11. Juni 2009 im Kino

16. Mai 2009 at 1:29 pm (Filmkritiken) (, , )

Plakat - Obsessed

„OBSESSED“

Es gibt Filme, da schaut man in den Kurzinhalt bevor man den Film sieht, und stellt fest, das kommt mir doch bekannt vor. Wurde diese Geschichte nicht schon einmal erzählt oder in anderer Form auf die Leinwand gebracht? Bei dieser Story hatte der Regisseur wohl die Idee einen Zickenkrieg mit Kampfeinlage zu zeigen, und darum eine etwas konstruierte Handlung zu stricken. 

Derek Charles (Idris Elba) ist Vice-President einer erfolgreichen Vermögensagentur. Beruflich auf der Höhe und auch privat läuft alles prima. Verheiratet mir Sharon (Beyonce Knowles) und glücklich mit einem einjährigen Sohn. Der Umzug in einen neues schönes Haus ist geschafft. Das Glück ist vollkommen.

Bis zu dem Tag, als die Büroaushilfe Lisa (Ali Larter) in sein Leben tritt. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, Derek zu verführen und zu erobern. Bei der betrieblichen Weihnachtsfeier bedrängt sie Derek frontal. Er versucht vergebens, ihr klar zu machen, dass er glücklich verheiratet ist und an einer Liaison nicht im geringsten interessiert 

Doch Lisa ist besessen, ihn zu verführen. Als Nächstes, steigt sie im Bugs-Bunny Dress in sein Auto in der Tiefgarage um ihn erneut zu attackieren. Wieder wehrt Derek sie ab. Umsonst. Bei einem Meeting der Firma in einem Hotel schüttet sie ihm KO-Tropfen ins Getränk und legt sich anschließend zu ihm ins Bett.

Am Morgen danach – Derek kann sich an nichts erinnern – konfrontiert sie ihn mit erfunden Sexspielchen. Seine Abwehr wird erneut ignoriert. Im Gegenteil. Am nächsten Abend findet er Lisa leblos in Zimmer. Sie hat versucht, sich mit Schlaftabletten das Leben zu nehmen.

Derek veranlasst die Rettung und tritt damit eine Lawine los. Seine Frau kommt dazu ins Krankenhaus und die Polizei schaltet sich ein. Wieder genesen geht Lisa zum Angriff über. Sie dringt in das Haus ein und es kommt zum Showdown zwischen den beiden Frauen.  

Bis zum Ende des Films wird bei ähnlichen Geschichten kräftig abgekupfert und dem Zuschauer ist schon zu Beginn klar, als eine Szene den morschen Dachboden zeigt, dass hier der Schluss zu finden ist. Symptomatisch wird zu Beginn das „For Sale Schild“ des Hauses im Kamin verbrannt. Die Vermutung liegt nah, dass hierbei das Drehbuch mit ein Raub der Flammen wurde.

Zusammengeschusterte Story mit mäßigen Schauspielern. Gestreckt mit wiederkehrenden Luftaufnahmen von L.A. und vom dem angekündigten Horror bleibt nicht viel übrig.

105 Minuten – ein Film wie ein Kropf – nämlich überflüssig.

Ab 11. Juni 2009 im KINO.

A.G.Wells                     

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