„17 Again“ – ab dem 14.05.2009 im Kino

22. April 2009 at 11:06 pm (Filmkritiken) (, , , , , , , )

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„17 Again“

 

Filme mit oder über Zeitsprünge gibt es viele. Jetzt kommt ein überflüssiges Werk dazu. Ein junger Regisseur (Burt Steers) versucht sich an diesem Thema mehr schlecht als recht.

 

Abschlussklasse von 1989: Mike O’Donnell (Zac Efron) ist der unbestrittene Star des Basketballteams seiner High School. College-Scouts sind hinter ihm her, einer glänzenden Zukunft scheint nichts im Wege zu stehen. Doch dann beschließt er unvermittelt, auf die große Karriere zu verzichten.

 

Denn kurz vor dem alles entscheidenden Spiel erfährt Mike, dass seine Freundin Scarlet schwanger ist. Für ihn kommt es jetzt darauf an, das Richtige zu tun – nämlich ich ohne Wenn und Aber seiner Freundin und dem gemeinsamen Baby zu widmen. Rund zwanzig Jahre später: Mikes (Matthew Perry) glorreiche Zeiten sind definitiv vorbei.

 

Die Ehe mit Scarlet (Leslie Mann) ist zerbrochen. Im Job wird er bei einer Beförderungsrunde übergangen. Seine Teenagerkinder halten ihn für einen Versager. Und zu allem Überfluss ist er auch noch gezwungen, bei seinem besten High-School-Freund Ned (Thomas Lennon) zu wohnen, der es vom Technik-Nerd zum Milliardär gebracht hat.

 

Doch Mike erhält eine zweite Chance, als er sich auf wundersame Weise in einen 17- Jährigen zurückverwandelt. Dumm nur, dass er jetzt zwar wie 17 aussieht, aber nach wie vor wie ein Mittdreißiger denkt. Denn das gilt in der Klasse von 2009 als total uncool. Während Mike versucht, die schöne Zeit der Jugend noch einmal zu erleben, läuft er Gefahr, die besten Dinge, die ihm je passiert sind, zu verlieren …

 

Das wurde so oder ähnlich schon ein Dutzend mal erzählt. Dieses Drehbuch hat nichts Neues dazu beizutragen. Keine Ideen, keine Gags, die nicht schon gezeigt wurden in anderen Filmen. Man erinnere sich an „Big“ oder „Zurück in die Zukunft“. Leider hat dieser Streifen überhaupt nichts überraschendes Neues zu diesem Thema.

 

87 Minuten – mit hohem Gähnfaktor.

 

Ab 14. Mai 2009 im KINO.

 

A.G.Wells    

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