2012 – seit dem 12. November 2009

16. November 2009 at 10:16 am (Filmkritiken) (, , , , , )

 

Plakat - 2012

2012

 

 

 

2012

Na also geht doch. Roland Emmerich ist wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Nach dem etwas lauen „10.000 B.C.“ geht es in „2012“ in altbewährter Manier wieder richtig zur Sache. Alles wird plattgemacht. Mit Hilfe von Oscarpreisträger Volker Engel und Marc Weigert zerlegen sie gekonnt unseren Erdball. Bei den Mayas endet der Kalender am 21.12.2012. Diese Prophezeiung machten Roland Emmerich und Harald Kloser zu einem Drehbuch über den Weltuntergang.

Im Jahre 2009 reist der Wissenschaftler Adrian Helmsley (Chiwetel Ejiofor) zu seinem indischen Kollegen Satnam Tsurutani (Jimi Mistry).  Dieser hat eine fürchterliche Entdeckung gemacht. Die Erdwärme steigt bedrohlich an und als Folge wird es zu einer weltweiten Katastrophe kommen. Helmsley informiert den Berater des amerikanischen Präsidenten Carl Anheuser (Oliver Platt).

Präsident Wilson (Danny Glover) regt einen geheimen Katastrophenplan an, an dem alle Regierungen beteiligt sind. Der sieht aber nur die Rettung von wenigen Menschen vor. Zur gleichen Zeit macht Jackson Curtis (John Cusack) mit seinen beiden Kindern Urlaub im Yellowstonepark. Aber wo früher einmal ein kleiner See war, steht jetzt jede Menge Militär und technisches Gerät.

Was sich dahinter verbirgt, erfahren sie von dem etwas verschrobenen Wissenschaftler Charlie Frost (Woody Harrelson). Er sieht das Ende der Welt und berichtet darüber live in einem eigenen Radiosender. Doch Curtis nimmt ihn zunächst nicht ernst. Erst als seine geschiedene Frau Kate (Amanda Peet) ihm berichtet das in L.A. die Straßen aufbrechen, weiß er es ist höchste Zeit sich und seine Familie in Sicherheit zu bringen.

Eine abenteuerliche Flucht vor der Naturkatastrophe beginnt. Ziel ist das Hochland in China. Charlie Frost hat ihm Pläne überlassen aus denen hervorgeht, dass heimlich mehrere Archen gebaut wurden. Diese sind aber bloß für eine kleine Elite von Menschen vorgesehen. Werden sie ihr Ziel erreichen und überleben?

Nach „Independence Day“ 1996 und „The Day After Tomorrow“ 2004 inszeniert Roland Emmerich ein Katastrophen Szenario, das man so noch nicht auf der Leinwand gesehen hat. Spektakuläre Spezialeffekte und eine großartige visuelle Umsetzung machen diese Geschichte zu einem spannenden Kinoerlebnis. Emmerich selbst hat jetzt aber genug von Desastermovies. Sein nächster Filmstoff, erzählte er in einem Interview, wird ein Thriller über William Shakespeare sein. Man darf gespannt sein.

158 Minuten – grandiose Bilder vom Ende der Welt.

Ab 12. November 2009 im KINO.

A.G.Wells

 

Mehr Filmkritiken von A.G. Wells gibt es auf der Filmeckeseite der priv. HP http://www.diefilmecke.de

 

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„Bedingungslos“ – ab dem 09.04.2009 im Kino

26. Februar 2009 at 11:47 pm (Filmkritiken) (, , , )

Bedingungslos

 

 

Der dänische Regisseur Ole Bornedal eroberte sich 1994 mit „Nightwatch – Nachtwache“ die Kinosälen. Er bringt es sogar fertig das Remake in Hollywood selbst zu inszenieren. Deutscher Titel „Freeze – Alptraum Nachtwache“ (1997). Jetzt bringt er sich mit „Bedingungslos“ (Kärlighed Pa Film“) wieder in Erinnerung.


Weil Jonas sich mitschuldig fühlt am Autounfall von Julia, sucht der brave Familienvater die im Koma liegende junge Frau im Krankenhaus auf und wird dort von ihrer Familie für ihren neuen Freund Sebastian gehalten, den sie auf einer Reise durch Asien kennen gelernt hat.


Erst unfähig und später unwillig, das Missverständnis aufzuklären, hilft Jonas der aus dem Koma erwachten, aber unter Gedächtnisverlust leidenden und nahezu erblindeten Julia, zurück ins Leben zu finden. Und er verliebt sich in sie. Alle Warnungen in den Wind schlagend, geht Jonas ganz in der Rolle des Sebastian auf, verlässt Frau und Kinder und lebt fortan mit Julia zusammen, die schwanger ist.
Doch dann, in einem idyllischen Haus am Meer, taucht eines Tages ein Mann auf, der sich Jonas nennt, und Julia erinnert sich mehr und mehr daran, wer Sebastian wirklich war …


„Hat Stil. Ist spannend, hart und smart. Und irre gut“ (Fantasyfilmfest 2008). Ganz kann ich diese Meinung der Fantasiefilmfestbesucher nicht vertreten. Es ist ein Versuch den Film „Noir“ wiederzubeleben. Das gelingt aber nicht überzeugend, weil das gewisse Etwas fehlt.


„Eine gruselige Liebesgeschichte“ nennt Regisseur Ole Bornedal seinen Film und das trifft schon eher zu.

 

Fotografisch gut in Szene gesetzt wartet der Film mit einigen Wendungen im Plot auf. Bizarre Situationen sind das Salz im Film.


100 Minuten – Dramatik und Exzesse.

 

Ab 09. April 2009 im KINO


A.G.Wells
 

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