Illuminati – Angels & Demons – 13. Mai 2009 im Kino

12. Mai 2009 at 1:37 pm (Filmkritiken) (, , , , )

 

Das wird sicher so manchen Katholiken interessieren wie der Vatikan „seine“ Kirchensteuer verwendet. Ich gehöre zwar nicht dazu, aber auch für mich war es interessant, zu sehen, was so alles damit angestellt wird. Zum Beispiel – die Wahl eines neuen Papstes. Das waren meine ersten Gedanken bei den ersten Bildern zu Dan Brown`s Fortsetzungserfolgsroman „Illuminati“.

Richtig die Geschichte des Harvard Professor Robert Langdon (Tom Hanks) geht nach dem Da Vinci Code weiter. Er hat seinen Roman über die Vergangenheit der katholischen Kirche zu Ende gebracht. Auch die Fortsetzung liegt fast fertig vor. Nur kann er sie nicht zu Ende bringen, da der Vatikan ihn nicht in sein Archiv lässt.

Doch es gibt Hoffnung. Vier Kardinäle sind entführt worden, aus einem Labor wird Antimaterie geraubt und der 400 Jahre alte Geheimbund Illuminati will den Vatikan platt machen. Also muss der Professor mal eben über den großen Teich fliegen um dem Vatikan zur Seite stehen und das drohende Unheil abzuwenden.

Helfen darf im dabei die hübsche italienische Wissenschaftlerin Vittoria Vetra (Ayelet Zurer). Gemeinsam wird jetzt zur Schnitzeljagd quer durch Rom aufgebrochen. Leider kommen sie meistens zu spät an die Fundorte und so finden drei der gekidnappten Kardinäle den qualvollen Tod.

Auch Langdon erwischt es fast. Nämlich bei seinem zweiten Besuch in dem so geheimnisvollen und bestgehüteten Archiv des Vatikans.
Irgend so ein Fiesling schaltet die Klimaanlage aus. Doch nach seiner Rettung legt er erst so richtig los. Eine atemlose, aktionsreiche Hetzjagd durch die ewige Stadt, durch versiegelte Krypten, gefährliche Katakomben und verlassene Kathedralen, beginnt.

Ein hübsch inszeniertes Räuber und Gendarmenspiel mit hochkarätiger Besetzung. Außer Tom Hanks sind noch Ewan McGregor, Stellan Skarsgard und Armin Müller-Stahl mit dabei. Wobei es immer wieder ein „Genuss“ ist, Armin Müller-Stahl`s perfektes Englisch zu genießen. Das wird dem deutschen Publikum leider nicht durch die synchronisierte Fassung zu Ohren kommen.

Spannend erzählt und auch einigermaßen verständlich, da Professor Langdon alle uralten Hintergründe ausführlich erklärt. Und außerdem blickt man noch hinter die sonst so verschlossenen Mauer des Vatikans. Alles für eine Eintrittskarte und wie schon erwähnt – die bezahlte Kirchensteuer.

138 Minuten – klerikal angehauchte Unterhaltung.

Ab 13. Mai im KINO.

A.G.Wells für www.diefilmecke.de

 

Viel Spaß im Kino

 

 

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