„Kopf oder Zahl“

11. März 2009 at 1:46 pm (Filmkritiken) (, , )

„Kopf oder Zahl“

Es gibt Filme, die langweilen, es gibt Streifen, die ärgern und es gibt Filme die machen einen richtig wütend wegen der verschwendeten Zeit. Zur letzten Sorte gehört dieser Film. Ein wild zusammengehoppeltes Drehbuch. Eine ebenso wirre Umsetzung des Stoffes und dann noch den Anspruch der Ernsthaftigkeit. Das ist zu viel des Zumutbaren. 

„Leben ist, was passiert, während man andere Pläne hat.“ Dieser Spruch von John Lennon soll der Aufhänger für diese Geschichte sein. Wenn er diesen Film sehen würde, er würde im Grab rotieren, weil sein Name hier missbraucht wird. 
Ganz kurz zum Inhalt, um nicht noch mehr Zeit zu vergeuden. 

„Kopf oder Zahl“. Eine Münze soll über das Leben eines kleine Jungen entscheiden. Eine Münze, die zweimal Kopf trägt (alter Ganoventrick), zwölf Beteiligte, sechs Geschichten zusammengehalten von einem Kilo Heroin. 24 Stunden in einer gesichtslosen Großstadt (Stuttgart musste dafür herhalten) in der Menschen sich in ihren Lebenswegen kreuzen. 

Zwei junge Filmemacher mit ihrem Erstlingswerk. (Benjamin Eicher, Timo Mayer). Zuviel gewollt und abgestürzt. Unterirdisch schlecht und weder im Kino noch im Fernsehen sollte man sich diesen Streifen antun.

90 Minuten – verschenkte Zeit.

Ab 23. April 2009 im KINO. 

A.G.Wells 

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