„Marley & Ich“ – ab dem 5.März 2009 im Kino

20. Februar 2009 at 8:45 pm (Filmkritiken) (, )

Marley und Ich...

Marley und Ich...

„Marley & Ich“

 

Hunde haben gerade im Kino Konjunktur. Naja dachte ich, etwas wie „Beethoven“ oder „Bolt“. Falsch gedacht. Diese Hundegeschichte entpuppte sich als etwas ganz anderes. Den auch hier gilt der alte Schauspielergrundsatz – spiele nie in Filmen mit Hunden oder Kinder, wenn Du nicht alt aussehen willst. Aber ganz trifft dies bei diesem Film nicht zu.

 

John und Jenny Grogan (OWEN WILSON und JENNIFER ANISTON) beschließen, den bitterkalten Wintern in Michigan den Rücken zu kehren und in West Palm Beach/Florida ein neues Leben zu beginnen. Sie ergattern Jobs bei zwei konkurrierenden Lokalzeitungen, kaufen sich ein Haus und umschiffen die ersten Klippen ihrer jungen Ehe zwischen Karriere und der weit reichenden Entscheidung für Familienzuwachs.

 

John fühlt sich noch nicht reif für die Vaterschaft. Faire Zwischenlösung: ein Hund. Und Marley tritt wie ein Paukenschlag in ihr Leben. Die Grogans adoptieren den knuddeligen Labradorwelpen, der im Handumdrehen zu einer 50 Kilo schweren Dampfwalze heranwächst und das Haus der Grogans unaufhaltsam auseinandernimmt.

 

Marley fliegt haushoch aus der Hundeschule, er zernagt Wände und Sofas, stibitzt den Thanksgiving-Truthahn, vertilgt Kissen und Blumen, trinkt aus der Toilettenschüssel und macht Jagd auf den Paketboten. Selbst das neue, sehr teure Halsband findet er überhaupt nicht fesselnd. Im neuen Heim heißt es nicht „Schöner Wohnen“ sondern tierisch hausen.

 

Und obwohl Marley das Leben der Grogans gründlich auf den Kopf stellt, begleitet er sie mit bedingungsloser Treue durch gute und schlechte Zeiten, so dass sogar John und Jenny zugeben müssen: „Der schlimmste Hund der Welt“ hat sie zu besseren Menschen gemacht. Und auch ihre ursprüngliche Idee einer Ehe ohne Kinder haut nicht hin. Nacheinander kommen Patrick, Connor und Colleen dazu.

 

Eine Komödie mit leichtem Tiefgang, die eine Weile braucht um in Fahrt zu kommen. Einem aber dann doch festhält. Dabei balanciert sie immer am Rande des Kitsch herum, stürzt aber nicht ab.

 

115 Minuten – ein Familienfilm, der unterhält.

 

Ab 05. März 2009 im KINO.

 

A.G. Wells für www.diefilmecke.de

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