„Star Trek 11“

20. April 2009 at 9:42 am (Filmkritiken) (, , , , )

Star Trek 11

 

„Star Trek 11“

Das Warten hat ein Ende für alle „Trekkies“. Endlich kommt die elfte Kinoproduktion von „Star Trek“ in die Kinos. Nachdem es seit 2002 mehrere Anläufe gab für diese Produktion, ist es ein respektables Ergebnis geworden. Für seine Interpretation der populären Serie besetzte Regisseur J. J. Abrams zahlreiche bekannte Rollen mit neuen, jungen Schauspielern.

Kern der Story ist die Vorgeschichte der Figuren Kirk und Spock.


Die Zerstörung der U.S.S. Kelvin durch den zeitreisenden Romulaner Nero (Eric Bana), bei der auch Kirks Vater ums Leben kommt, erzeugt eine alternative Zeitlinie, in der sich das Design der Sternenflotte und die Biografien der Figuren teilweise erheblich unterschiedlich entwickeln.


Die primäre Handlung von Star Trek setzt gut 25 Jahre später an und lässt die Figuren der Originalserie Raumschiff Enterprise einander kennenlernen. Der Taugenichts James T. Kirk (Chris Pine), aufgewachsen bei seinem herrischen Onkel, tut sich – im Gegensatz zur ursprünglichen Zeitlinie – schwer damit, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden.


Während einer Barschlägerei trifft er auf Captain Pike (Bruce Greenwood). Pike, der es nicht fassen kann, wessen Sohn er vor sich hat, überredet Kirk, endlich etwas mit seinem Leben anzufangen und der Sternenflotte beizutreten. An der Sternenflottenakademie trifft Kirk auf den Halbvulkanier Spock (Zachary Quinto).


Der Kontakt mit Spock vertieft sich, nachdem der Schiffsarzt Leonard McCoy (Karl Urban) Kirk auf die neue USS Enterprise schmuggelt, wo er mit Spock einen Angriff der feindlichen Romulaner auf Spocks Heimatplaneten Vulkan verhindern soll. Dabei kommt ihm auch der von Leonard Nimoy dargestellte ältere Spock aus der Zukunft zu Hilfe.


Ein insgesamt gelungener Star Trek, der endlich einmal durch seine Spezialeffekte und der Aktion überzeugt. Leider aber durch ein kaum durchdachtes Drehbuch und einen schwachen Gegenspieler (Nero alias Eric Bana) ein bisschen abfällt. Doch daran werden sich die überzeugten „Trekkies“ nicht stören und diesen neuen jungen Star Trek begeistert aufnehmen.


122 Minuten – die neue Dimension einer alten Science-Fiction-Saga.

 

 

Ab 07.Mai 2009 im KINO.


A.G.Wells

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